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Feuchte Mauern

Vor allem Besitzer von älteren Gebäuden kennen das Problem: die Wände sind feucht, es riecht modrig und der Putz bröckelt im Sockelbereich von den Wänden ab. Feuchtigkeit steigt in der Mauer auf - hier sollte rasch gehandelt werden. Neben der Gefahr für die Bausubstanz haben Feuchtigkeitsschäden im Mauerwerk auch gesundheitliche und finanzielle Folgen. Desto länger man mit einer Sanierung wartet, desto schwerwiegender sind die Schäden.

Warum stellen feuchte Mauern ein Problem dar?

Abblätternder Putz Fassade

Die feuchten Wände strahlen Kälte ab, da sie ihre Speicherfähigkeit verlieren und beeinträchtigen das Wohlbefinden vor allem in Wohnbereichen enorm. Durch das feuchte Klima kommt es zu Salzausblühungen und auch zu Schimmelbefall. Der Schimmel gefährdet vor allem die Gesundheit, denn er kann Allergien und Erkrankungen der Atemwege wie Asthma auslösen, zu Gelenksproblemen, Infektionskrankheiten  und vielen weiteren gesundheitlichen Folgen führen.

Neben gesundheitlichen Folgen zerstört feuchtes Mauerwerk auch die Gebäudesubstanz. Dringt Feuchtigkeit ins Mauerwerk ein, werden gebundene Salze gelöst und kristallisieren zu Salzausblühungen. Unschöne, meist weiße oder gelbliche Flecken auf Tapete oder Putz sind die Folge. Bauphysikalische Feuchtigkeitsschäden können auch Frostschäden sein, wenn das feuchte Mauerwerk mit Frost in Berührung kommt. Das gefrierende Wasser im Mauerwerk dehnt sich aus und sprengt den Baustoff. Die Folge von Salzausblühungen und Frost sind Putzabsprengungen (Abblättern). Eine umgehende Mauertrockenlegung ist dringend ratsam.

Oft vergessen werden aber auch die finanziellen Folgen. Desto länger man mit einer Sanierung wartet, desto teurer werden die anfallenden Kosten. Unmittelbar steigen die Heizkosten an, da die Wärme durch die feuchten Wände geradezu durchfließt. Anfallende Folgekosten schlagen sich auch in erforderlichen Verputzarbeiten der Mauer sowie in Maler- und Fliesenarbeiten nieder. Wenn sich die Feuchtigkeitsschäden ständig weiter ausbreiten, kann sogar ein kompletter Mauertausch erforderlich werden. Die Feuchtigkeits- und Schimmelschäden führen zu einem erheblichen, oft völlig unterschätzten Wertverlust bei den jeweiligen Immobilien. Weil potentielle Käufer Schimmel und feuchte Wände als Indiz für bauliche Mängel einschätzen, können Feuchtigkeitsschäden den Verkaufswert eines Gebäudes deutlich mindern. Leider sind die finanziellen Folgen vielen Gebäudebesitzern kaum bewusst und werden häufig unterschätzt.

Feuchte Mauern gehören umgehend saniert

Eine verschleppte Sanierung richtet somit schwerwiegende Schäden an. Aufgrund der unzähligen negativen Folgen von feuchten Mauern sollte rasch gehandelt werden. Es ist wichtig, die Ursache der Feuchtigkeit zu kennen, um mit dem richtigen Schadensbild die richtige Behandlung einzusetzen, die Mauer trocken zu legen. Am Markt gibt es eine Unzahl von Sanierungsmethoden und nicht jedes Verfahren eignet sich für alle Schadensfälle und Mauerarten.

Fehlende oder undichte Horizontalsperre bei 2/3 aller Altbauten

Ca. 82% aller Schadensfälle haben eine Durchfeuchtung aus dem Untergrund zur Ursache, da keine oder nur eine undichte Horizontalsperre vorhanden ist. Feuchtigkeit wandert dann aus dem Untergrund über das Fundament in das Mauerwerk, steigt innerhalb des Mauerwerks nach oben und tritt an der Wandoberfläche wieder aus. Die Zerstörung ist im vollen Gang und bei 2/3 aller Altbauten die Ursache für die Mauerfeuchtigkeit.

Defekte Fassade Ziegelmauer


Defekter abblätternder Putz